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Fury playing a game on ESWC 2005 Paris

Ein Spieler spielt Warcraft III beim ESCW 2005

Warcraft (engl.Kriegshandwerk“) ist eine Computerspielserie, die von Blizzard Entertainment seit 1994 entwickelt wird. Ursprünglich handelt es sich um eine Serie von Strategiespielen mit teilweise implementierten Rollenspielelementen, allerdings ist der neueste Ableger der Serie ein MMORPG.

Übersicht Bearbeiten

Bisher sind in der Serie folgende Spiele erschienen:

Konzept Bearbeiten

Die Geschichte von Warcraft ist in der mittelalterlichen Fantasy-Welt Azeroth angesiedelt und wird vom Kampf zwischen den beiden Parteien „Allianz der Menschen“ und „Horde der Orcs“ bestimmt. In Warcraft III kommen auch die Nachtelfen und Untoten als eigenständige Konfliktparteien hinzu. Die Spieler nehmen abwechselnd die Perspektive der verschiedenen Völker ein und kämpfen in umfangreichen Kampagnen gegen die anderen Völker.

Wie in vielen Echtzeit-Strategiespielen müssen zu Beginn verschiedene Ressourcen gesammelt werden (Holz, Gold, in Warcraft II auch Öl), mit deren Hilfe Gebäude errichtet werden können. In den Gebäuden werden militärische Einheiten produziert, die ebenfalls mit den gesammelten Rohstoffen bezahlt werden. Neben den unterschiedlichen Einheiten spielen Magie und sogenannte „Spezialfähigkeiten“ eine entscheidende Rolle.

Warcraft Bearbeiten

Warcraft: Orcs & Humans
EntwicklerBlizzard Entertainment
PublisherInterplay Productions
Erstveröffent-
lichung
1994
Plattform(en)PC (DOS, Mac OS)
GenreComputer-Strategiespiel
SpielmodiEinzelspieler, Mehrspieler
SteuerungMaus, Tastatur
SystemminimaPC: DOS 4.0 bis 6.22, 80386-CPU, 4 MB RAM, VGA-Grafikkarte, 1 MB Festplatte (für volle Installation 8 MB)
Medien3½"-Disketten, CD-ROM
SpracheDeutsch (Handbuch), Englisch
Aktuelle Version1.22.0.6328
Altersfreigabe
USK12 neu2

Warcraft: Orcs & Humans erschien 1994, zwei Jahre nach Westwoods Dune 2, welches als einer der Urväter von Echtzeit-Strategiespielen gilt. In Warcraft gibt es zwei verfeindete Parteien, die Orcs und die Menschen. Diese beiden Parteien verfügen über einen ähnlichen Technologiebaum und unterscheiden sich vor allem in ihren Spezialfähigkeiten. Der Spieler wählt nach dem Spielstart eine Seite und führt entweder die Menschen oder die Orcs zum Sieg.


Warcraft II Bearbeiten

Warcraft II: Tides of Darkness
EntwicklerBlizzard Entertainment,
Cyberlore (Erweiterung)
PublisherBlizzard Entertainment,
Bomico (Erweiterung)
Erstveröffent-
lichung
1995
Plattform(en)PC (DOS, Windows, Mac OS), Playstation, Sega Saturn
GenreComputer-Strategiespiel
SpielmodiEinzelspieler, Mehrspieler
SteuerungMaus, Tastatur
SystemminimaPC: DOS 4.0 bis 6.22, 80486-CPU, 8 MB RAM, 2×-CD-ROM-Laufwerk
MedienCD-ROM
SpracheEnglisch, Deutsch
Aktuelle Version1.4, (mit Erweiterung) 1.5, BNE 2.02
Altersfreigabe
USK16 neu2
PEGI 12

Das 1995 veröffentlichte Warcraft II: Tides of Darkness bietet eine höhere Grafik-Auflösung (SVGA) und erweiterte Einheitengruppen mit bis zu neun Einheiten. Als große Neuerung wurden der Schiffbau und die dafür wichtige dritte Ressource Öl eingeführt. Wesentlich bedeutsamer für das gesamte Echtzeitstrategie-Genre war jedoch die Einführung des „Nebel des Krieges“, der bereits aufgeklärte Gebiete wieder verhüllte, wenn man keine Einheiten oder Gebäude dort positionierte. Andernfalls sah man dort nur noch die Landschaft, aber zum Beispiel keine gegnerischen Manöver. Das Spiel bietet im Einzelspielermodus zwei Kampagnen (Menschen und Orks) mit jeweils 14 Missionen.

Warcraft II wurde nicht zuletzt mit der Veröffentlichung der „Battle.net Edition“ des Spiels 1999, mit der man auf leichteste Weise online in Blizzards Battle.net spielen konnte, ein großer kommerzieller Erfolg.

Warcraft II: Beyond the Dark Portal Bearbeiten

1996 veröffentlichte Blizzard die von Cyberlore Studios entwickelte Erweiterung Beyond the Dark Portal, die jeweils eine neue, 12 Missionen umfassende Kampagne für die Menschen und die Orcs sowie rund 50 Mehrspielerkarten umfasst. Zu den weiteren Neuerungen gehören unter anderem ein neuer Landschaftstyp (Sumpfgebiet) und „echte“ Heldeneinheiten: Diese verfügen, im Gegensatz zu den eher irrelevanten Helden in Tides of Darkness, über eigene Portraits und Sprachausgabe und spielen eine elementare Rolle in den Kampagnen; diese Idee wurde im Nachfolger Warcraft III erneut aufgegriffen und deutlich ausgebaut.

Die CD der Erweiterung enthält zudem 16 Audiotracks, wobei es sich bei dem letzten Audiotrack, „I'm a Medieval Man“, um ein Easteregg handelt: Der Titel parodiert den Song „I'm a Mechanical Man“ aus Command & Conquer: Der Tiberiumkonflikt. Der komplette Soundtrack wurde von Glenn Stafford komponiert.[1].

Warcraft III Bearbeiten

Warcraft III: Reign of Chaos
EntwicklerBlizzard Entertainment
PublisherBlizzard Entertainment
Erstveröffent-
lichung
2002
Plattform(en)PC (Windows, Mac OS X)
GenreComputer-Strategiespiel
SpielmodiEinzelspieler, Mehrspieler
SteuerungMaus, Tastatur
SystemminimaWindows 98, 400-MHz-CPU, 128 MB RAM, 8-MB-Grafikkarte (DirectX-8.1-kompatibel), 700 MB Festplattenspeicher, 4×-CD-ROM-Laufwerk
MedienCD-ROM, bezahlter Download
SpracheEnglisch, Deutsch
Aktuelle Version1.24.4.6387
Altersfreigabe
USK12 neu2
PEGI 12

Warcraft III: Reign of Chaos (kurz WC3 oder War3) ist der dritte Teil der Warcraft-Serie. Es ist das erste Spiel von Blizzard, das 3D-Grafik verwendet.

Das Spiel Bearbeiten

Mit Untoten und Nachtelfen führt Warcraft III zwei vollkommen neue, eigenständige Völker in das Spielkonzept ein. Ebenfalls neu hinzugekommen ist die starke Fokussierung auf Helden, die vom Spieler ähnlich wie in Rollenspielen mit verschiedenen Gegenständen ausgerüstet werden können und in Kämpfen Erfahrungspunkte sammeln, wodurch sie höhere Stufen erreichen und somit neue Spezialfähigkeiten erlernen können. Außerdem spielen sich die vier Konfliktparteien – ähnlich wie die drei Rassen in StarCraft – sehr verschieden, was in den Vorgängern kaum bis gar nicht der Fall war.

Kampagne Bearbeiten

Die Handlung von Warcraft III ist in fünf Kapitel gegliedert. Dabei stellt das erste Kapitel (Der Auszug der Horde) die Einführung dar und ist vergleichsweise kurz. Darauf folgen vier Kapitel mit steigender Schwierigkeit die jeweils einer der spielbaren Fraktionen zugeordnet sind:

Die Geißel von Lordaeron: Dieses Kapitel handelt von Prinz Arthas von Lordaeron und seinem Kampf gegen die marodierenden Orcs und die untote Geißel. In späteren Missionen führt Arthas einen Kreuzzug gegen das Heimatland der Geißel, wo er, trotz seiner Siege gegen die Untoten, vom dämonischen Schwert Frostmourne verdorben wird und schließlich sogar seinen Vater den König ermordet.

Pfad der Verdammten: Nach seiner Korrumpierung durch Frostmourne ist Arthas nun einer der Anführer und Helden der Untoten. Zusammen mit dem Lich Kel'Thuzad vernichtet er ein Reich der Menschen und das der Hochelfen, um der Invasion einer dämonischen Armee den Weg zu ebnen.

Die Invasion von Kalimdor: Dieses Kapitel handelt vom Volk der Orcs, die sich, angeführt von Kriegshäuptling Thrall, auf dem wilden Kontinent Kalimdor eine neue Heimat aufbauen und dabei sowohl mit der Urbevölkerung als auch mit einem Bürgerkrieg konfrontiert werden. Thrall begibt sich mit den Tauren zu einem Orakel, an dem sich auch die Menschen, ihre Feinde, befinden. Das Orakel, ein Prophet, sagt ihnen, sie sollen sofort aufhören, sich zu bekämpfen, als sie das vor hatten. Die Menschen verbünden sich mit den Orcs, um gemeinsam gegen die Invasion der Armee zu kämpfen.

Ende der Ewigkeit: Die letzte Kampagne von Warcraft III handelt vom Kampf des alten Volks der Nachtelfen gegen die dämonische Invasion. In den letzten Missionen schließen die Elfenanführer und Protagonisten Tyrande und Malfurion ein Bündnis mit den Menschen und Orcs, um den gottgleichen Gebieter der Dämonen ein für alle mal zu vernichten. Dies tun sie, in dem sie Lord Archimonde, dem Anführer aller Untoten und Dämonen, er führt die Invasion, eine tödliche Falle stellen...

Warcraft III: The Frozen Throne Bearbeiten

Anfang Juni 2003 (in Japan erst ab 27. Februar 2004) wurde das Erweiterungsset The Frozen Throne veröffentlicht.

Es wurde jedem Volk ein weiterer Held hinzugefügt, der dem Spieler im Einzel- und Mehrspieler-Modus mehr taktische Möglichkeiten gibt. Des Weiteren wurden „neutrale Helden“ hinzugefügt, die auf manchen Karten in einem ebenfalls neuen Gebäude namens „Taverne“ angeheuert werden können. Die neutralen Helden kosten mehr Gold als die Standardhelden und haben im Gegensatz zu diesen keine Ausbildungsdauer, allerdings können sie frühestens 135 Sekunden nach Spielstart angeheuert werden; das entspricht in etwa der Zeit, die die Ausbildung eines „normalen Helden“ dauert. Neu ist auch eine fünfte Fraktion: Die Naga. Diese schlangenartigen Seekreaturen sind allerdings nur in einigen speziellen Missionen der Kampagne spielbar. Es wurden auch Schiffe sowie amphibische Einheiten hinzugefügt. Dies ermöglichte die Entwicklung vieler weiterer Modifikationen.

Die Handlung des Erweiterungssets ist in drei Kapitel eingeteilt. Zusätzlich gibt es noch ein Extra-Kapitel, in dem man maximal einen kleineren Trupp Einheiten und Helden kontrolliert. In der Verkaufsversion ist nur der erste Akt enthalten, die weiteren beiden kann man kostenlos durch offizielle Patches erhalten.

Sturm der Gezeiten: Das erste Kapitel der Erweiterung dreht sich um die Nachtelfe Maiev und ihre Jagd nach dem Verräter Illidan. Dieser hat inzwischen einen Pakt mit den Dämonen und dem schlangenartigen Seevolk der Naga geschlossen. Maiev erhält auf ihrer Jagd Unterstützung von Tyrande und Malfurion, den Protagonisten der Nachtelfenkampagne des Vorgängers.

Fluch der Blutelfen: Im zweiten Kapitel übernimmt der Spieler die Kontrolle über den Elfenprinz Kael und seine Gefolgsleute. Nachdem die Untoten im vorigen Teil das Reich der Hochelfen vernichtet haben, bezeichnen sich die Überlebenden nun als Blutelfen und werden von einem schrecklichen Hunger nach Magie geplagt. Kael führt sein Volk aus der Allianz und in eine ferne Welt, wo er sich mit Illidan, den Naga und ihren Dämonenherren verbündet.

Erbe der Verdammten: Das letzte Kapitel dreht sich um einen Bürgerkrieg im Reich der Untoten. Die untote Elfe Sylvanas zettelt eine Revolution gegen Arthas an und muss sich anschließend mit Arthas dämonischen Herren herumschlagen. Währenddessen reist Arthas in den Norden um seinen Gebieter, den Lich-König, vor Illidan und seinen Gefolgsleuten zu bewahren. In diesem Kapitel spielt der Spieler abwechselnd Missionen mit Sylvanas und mit Arthas.

Bonus-Kapitel: Die Gründung von Durotar: Die Orc-Kampagne des Erweiterungssets legt besonders stark wert auf Rollenspielelemente: Der Spieler übernimmt die Kontrolle über eine kleine Gruppe an Helden und Einheiten, anstatt über eine ganze Stadt. Die Handlung der drei Bonus-Missionen dreht sich um die Expansion der Orcs in Kalimdor und einen erneuten Krieg gegen die Menschen.


Warcraft III: The Frozen Throne
EntwicklerBlizzard Entertainment
PublisherBlizzard Entertainment
Erstveröffent-
lichung
2003
Plattform(en)PC (Windows, Mac OS X)
GenreComputer-Strategiespiel
SpielmodiEinzelspieler, Mehrspieler
SteuerungMaus, Tastatur
SystemminimaWindows 98, 400-MHz-CPU, 128 MB RAM, 8-MB-Grafikkarte (DirectX-8.1-kompatibel), 350 MB Festplattenspeicher
MedienCD-ROM, bezahlter Download
SpracheEnglisch, Deutsch
Aktuelle Version1.24.4.6387
Altersfreigabe
USK12 neu2
PEGI 12

Multiplayer Bearbeiten

Wie schon im Vorläufer kann Warcraft III im Mehrspielermodus über das Internet gespielt werden. Hierzu hat Blizzard das kostenlose Battle.net mit neuen Funktionen speziell für Warcraft III ausgestattet.

Neben den von Spielern gehosteten Spielen gibt es einen Automatismus, der dem Spieler hilft, entsprechend seinem Niveau passende Mitspieler zu finden. Dazu erstellt Battle.net auf Wunsch automatisch Paarungen zwischen Spielern, die aufgrund der vergangenen Partien etwa gleich stark bewertet werden. Wöchentlich wurden im Jahre 2005 durchschnittlich um 2 Millionen solcher Spielrunden gezählt[2].

Des Weiteren gibt es eine große Anzahl an selbsterstellten Karten. Die bekannteste ist DotA (Defense of the Ancients), welche sogar eine eigene Liga hat. Außerdem gibt es noch zahlreiche andere Spielmodi, welche durch diese selbsterstellen Karten zur Verfügung stehen, dazu gehören u.a:

  • Turmverteidigungs-Karten, im Spiel als Tower Defense (TD) bekannt
  • Arenen: Hier bekommen Spieler einen Charakter und kämpfen gegen andere Charaktere: zu diesem Prinzip gehört DotA
  • RPG-Karten: Diese sind Karten, in denen man Charaktere entwickelt, welche aber am Ende jeder Karte gespeichert und bei einem neuen Spiel wieder abgerufen werden können. Diese Karten sind wesentlich größer.
  • "Wars": Hier sendet man dem Gegner Einheiten, welche besiegt werden müssen, während man seinerseits abwehrt, was immer der Gegner schickt. Verloren hat der, welcher es nicht mehr schafft, genügend gegnerische Einheiten zu töten.
  • "Footman": Hier bekommt jeder sehr viele Einheiten, die aufeinander geschickt werden, für jede getötete gegnerische Einheit bekommt man Gold und kann seine Einheiten ausbauen.
  • "Hero Defences" Als Held (einzige Einheit) muss man große Wellen von computergesteuerten Einheiten abwehren. Mit der Zeit bekommt man Erfahrung und Geld, womit der Held immer stärker wird
  • "Spawnings" Man baut nur Gebäude, die im bestimmten Zeitintervall Einheiten ausbildet, die selbstständig auf die gegnerische Seite laufen und dort angreifen. Man kann diese nicht steuern, sondern sich nur durch Forschung, Spezialgebäude und Position der einheitenbildenden Gebäuden einen Vorteil verschaffen
  • Es gibt noch eine Vielzahl sonstiger Karten, die in keine Kategorie eingesteckt werden können. Neben vielen Geschicklichkeitsspielen gibt es sogar Karten, die diverse Fähigkeiten wie Kopfrechnen, Pokerspielen oder eine schnelle Reaktionsgeschwindigkeit fordern.

Für jeden angelegten Account wird ausgehend von den absolvierten Ladderspielen eine eigene Statistik erstellt, die die Spielstärke eines Spielers darstellt. Aus diesen gesamten Spielerdaten erstellt Blizzard eine Rangliste, die im Internet veröffentlicht und täglich aktualisiert wird. Ebenfalls dort zu finden sind detaillierte Statistiken eines jeden Spielers. Wer weit vorne in dieser Liste zu finden ist, kann sich gute Chancen ausrechnen, einen Sponsor oder bekannten Clan zu finden, der den Aufstieg zum Pro-Gamer ermöglicht.

Editor Bearbeiten

Dem Spiel liegt ein kostenloser Welten-Editor bei. In diesem kann man seine eigenen Welten bauen und schon vorhandene bearbeiten. Außer Graphischen Welten kann man auch mit sogenannten Triggern, welche auf der Bedingte Anweisung und Verzweigung basieren, das Spiel modifizieren. Für weitreichendere Arbeiten kann man mit der Programmiersprache Jass arbeiten oder mit verschiedenen Programmen seine eigenen Modelle erstellen und einfügen. Blizzard stellt leider keinen Support für den Warcraft 3 Editor zur Verfügung.

Bewertungen durch Computer-Zeitschriften Bearbeiten

Warcraft III wurde durch die PC-Spiele-Zeitschrift GameStar mit 93 % „Spielspaß“ ausgezeichnet (Ausgabe 8/02), das Add-on The Frozen Throne führte in Ausgabe 8/03 zu einer Aufwertung um einen Prozent-Punkt (94 %). Dieses ist die höchste Benotung, die, neben Crysis, von GameStar jemals vergeben wurde, ist aber im Rahmen der Veränderungen im Wertungssystem wieder auf 93 Prozentpunkte reduziert worden. Zudem wurden dem Spiel seit dem Test auf Grund der im Vergleich zu heute schlechten Grafik mehrere Punkte wieder entzogen. In der Ausgabe 09/07 beträgt die Wertung nur noch 90 %, ein Jahr später 89 % und in der Ausgabe 08/09 nur noch 88 %. Somit teilt es sich mit Spellforce 2 den ersten Platz in der Echtzeit-Strategiewertung. Warcraft 3 steht seit dem offiziellen Test bis heute auf Platz 1 der Gamestar-Strategiecharts.

Die PC Games bewertete Warcraft III in Ausgabe 8/02 mit 92 %, PC PowerPlay bewertete es in Verbindung mit den Add-ons mit 93 Prozent.

World of Warcraft Bearbeiten

Hauptartikel: World of Warcraft

Bei World of Warcraft handelt es sich um ein MMORPG, das in der Warcraft-Welt, einige Jahre nach den Geschehnissen von Warcraft III: The Frozen Throne, spielt. Es geht um den Kampf zwischen zwei Fraktionen, der Horde und der Allianz, die jeweils aus mehreren spielbaren Völkern bestehen. Im Gegensatz zu anderen Blizzard-Spielen, die im Battle.net gespielt werden, muss hier eine monatliche Gebühr bezahlt werden (je nach Tarif zwischen 10,99 und 12,99 Euro).

World of Warcraft wurde am 11. Februar 2005 offiziell in Europa veröffentlicht. Mit World of Warcraft: The Burning Crusade wurde am 16. Januar 2007 die erste Erweiterung veröffentlicht. Mit dieser kamen 2 neue spielbare Rassen hinzu, nämlich die Blutelfen und die Draenei. Die zweite Erweiterung wurde unter dem Titel World of Warcraft: Wrath of the Lich King am 13. November 2008 veröffentlicht. Seitdem ist die Klasse Todesritter spielbar. Die dritte Erweiterung World of Warcraft: Cataclysm wurde am 7. Dezember 2010 veröffentlicht. Mit dieser wurden zwei weitere spielbare Rassen - die Worgen und Goblins - sowie neue Rassen/Klassen Kombinationen hinzugefügt.

Merchandise-Umfang Bearbeiten

Bedingt durch den großen Erfolg des PC-Spiels wurden inzwischen zahlreiche Fanartikel und Medien zu Warcraft produziert: Dazu zählen unter anderem Action-Figuren von den Hauptdarstellern des Spiels, eine Comicreihe, vier Pen-&-Paper-Rollenspiele und zwei Buchreihen.

Das Computerspiel wurde auch als Brettspiel für 2 bis 4 Spieler mit verschiedenen spielbaren Szenarien umgesetzt. Auch wenn hier der Echtzeitaspekt verloren geht, so kommen zumindest Strategen auf ihre Kosten. Durch den Einsatz von Würfeln gerät das Spiel jedoch nicht zu einer reinen Kopfsache. Die Spieldauer liegt, je nach Szenario, zwischen einer und drei Stunden.

Des Weiteren wurde ein Film, der im Warcraft-Universum spielt angekündigt. Blizzard hat die Vereinbarungen hierzu 2006 mit dem Filmstudio Legendary Pictures getroffen.[3] Sam Raimi wird Regie führen.[4] Die Story wird von Chris Metzen geschrieben, das Screenplay stammt von Robert Rodat.[5]

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Glenn Stafford in der IMDb
  2. Warcraft III - Northrend - Date Reports
  3. Warcraft-Film: Blizzard spricht über die Story - Release 2009
  4. Golem.de: Sam Raimi führt Regie bei Warcraft-Film
  5. International Movie Database

Weblinks Bearbeiten

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