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Toonstruck

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Toonstruck ist ein klassisches Point-and-Click-Adventure, das 1996 von Virgin Interactive veröffentlicht wurde. Die Hauptfigur, Mal Block, wird verkörpert von Christopher Lloyd.


Handlung Bearbeiten

Der Cartoonzeichner Mal Block schläft während der Arbeit an einem neuen Cartoon ein und erwacht scheinbar in einer Zeichentrickwelt. Dort wird er von dem König Niedlingens gebeten, den Grafen Widerlus davon abzuhalten, Niedlingen in einen dunklen Ort zu verwandeln. Dabei erhält er Hilfe von Flux W. Wild, einer von ihm geschaffenen Comicfigur.

Gemeinsam schaffen sie es einen Apparat zu erschaffen, der Niedlingen wieder in einen fröhlichen Ort verwandelt. Schließlich wird er jedoch von Graf Widerlus' Schergen gefangengenommen und in dessen Schloss verschleppt.

Dort wird ihm von Graf Widerlus eine Flüssigkeit injiziert, die ihn in eine Comicfigur verwandeln soll. Schließlich gelingt es ihm sich zu befreien und in die reale Welt heimzukehren. Das Spiel endet mit einer Videosequenz, an deren Ende Block einen Hilferuf von Flux W. Wild erhält, aufgrund dessen er wieder in der Comicwelt landet.

Umsetzung Bearbeiten

Das Spiel findet in einer zeichentrickartigen Umwelt statt, auch die handelnden Figuren sind Comics. Eine Ausnahme bildet der Protagonist Mal Block, gespielt von Christopher Lloyd, dessen reale Figur sich in den gezeichneten Bildern bewegt. In zwei der zwischengeschalten Videosequenzen tritt außerdem noch Blocks Arbeitgeber Sam Schmaltz, gespielt von Ben Stein, als reale Person auf.

Fortsetzung Bearbeiten

Ursprünglich war eine deutlich längere Handlung geplant. Wegen der damals noch hohen Kosten der Speichermedien sowie aufgrund des Termindrucks wurde entschieden, die Handlung in zwei verschiedene Veröffentlichungen aufzuteilen. Zum letztlich veröffentlichen ersten Teil wurde eine neue Endsequenz hergestellt.[2] Mangels kommerziellen Erfolges des ersten Teils wurde auf die Fertigstellung der Fortsetzung verzichtet, obwohl viele Grafiken sowie die Spielengine bereits fertiggestellt waren und auch die Rahmenhandlung feststand.[3]

Seit Herbst 2009 existiert ein Projekt von Fans des Spieles mit dem Ziel, die noch vorhandenen Fragmente zu sammeln und zusammenzufügen sowie die Lücken mit eigenen Ideen aufzufüllen, um den zweiten Teil doch noch fertigzustellen.

Presse Bearbeiten

Toonstruck wurde von der Presse in weiten Teilen gut aufgenommen.[4]

So lobte das Coming Soon Magazine beispielsweise Humor und Handlung, aber auch technische Elemente wie Soundtrack oder Grafik, und erklärte Toonstruck schließlich zum Vorbild für andere Spiele. Das deutsche Spielemagazin PC Games stufte vor allem Dialoge und Animationsszenen als gelungen ein. Die Zeitschrift Quandary wiederum hob insbesondere die ihrer Meinung nach gelungene Leistung Christopher Lloyds, sowie der englischen Synchronisatoren hervor. Das deutsche Magazin PC Player fand auch die deutsche Synchronisation hervorragend. Kritische Stimmen, wie die der Zeitschrift Just Adventure, die sowohl Dialoge als auch Handlung als mangelhaft einstufte, waren dagegen eher selten.

Synchronsprecher Bearbeiten

Rolle Original-Sprecher Deutsche Sprecher
Drew Blanc (Mal Block) Christopher Lloyd Helmut Krauss
Count Nefarious (Graf Widerlus) Tim Curry Joachim Kerzel
Flux Wildly (Flux W. Wild) Dan Castellaneta Robert Missler
King Hugh (König Nick) David Ogden Stiers Martin Heckmann

Weblinks Bearbeiten

Quellen Bearbeiten

  1. Feb 3, 2011: A Burst of Fun With Fluffy Fluffy Bun Bun?
  2. Interview mit Chefdesigner Richard Hare bei adventurecorner.de vom 20. April 2003. Abgerufen am 20. April 2010.
  3. Toonstruck 2, Artikel bei adventurecorner.de vom 23. Juli 2003. Abgerufen am 20. April 2010.
  4. gesammelte Kritiken auf mobygames.com (englisch)
  5. Die Seil- und die Westernsequenz hier


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