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Ripley's Believe It or Not! The Riddle of Master Lu
EntwicklerSanctuary Woods
PublisherEidos Interactive
Erstveröffent-
lichung
1995
Plattform(en)PC (MS-DOS)
GenreAdventure
SpielmodiEinzelspieler
SteuerungMaus
SystemminimaDOS 5.0, 486/25, CPU mit 25 Mhz, 8 MB Ram, 8 MB freier Festplattenspeicher, SVGA-Grafikkarte VESA, Soundkarte, 2x CD-Rom - Laufwerk
Medien1 CD in DVD-Box
Sprachedeutsch, englisch
Altersfreigabe
USK6 neu2

Ripley's Believe It or Not! The Riddle of Master Lu (auch Das Rätsel des Master Lu) ist ein 1995 entwickeltes Point-and-ClickAdventure von Sanctuary Woods.

Handlung Bearbeiten

New York, 1936. Während sich in Europa Nazideutschland nahezu auf dem Höhepunkt seiner Macht befindet, bereist der Gentleman-Abenteurer Robert Ripley die Welt auf der Suche nach abnormalen Reliquien für sein im Big Apple gelegenes Kuriositätenkabinett.

Durch eine Verkettung von Zufällen und die verwandtschaftlichen Verhältnisse seiner chinesischen Lebensgefährtin Mei Chen gelangt Ripley in den Besitz von Hinweisen über den mysteriösen Master Lu. Lu war der hochintelligente Gelehrte des ersten chinesischen Kaisers Qin Shihuangdi, eines von Gigantomanie getriebenen Monarchen, und bereiste für seinen Lehnsherren jahrelang die Welt auf der Suche nach Wissen, Machtinstrumenten und fremden Kulturen. Unter anderem forschte Lu etliche Jahre nach dem Elixier des Lebens, einer Tinktur, welches einem Menschen – in diesem Fall dem vom Überlebenswillen gepackten Kaiser - die Unsterblichkeit verleihen soll. Dieses soll in Qin Shihuangdis geheimen Mausoleum versteckt sein - zusammen mit dem kaiserlichen Siegel in Form eines gewaltigen Edelsteins, dass für das Reich der Mitte große Symbolkraft besitzt.

Ripley macht sich mit Mei Chen auf den Weg, da Lu seine Schriften, die den Weg zum Grabmal weisen, erstens verschlüsselt und zweitens überall auf dem Erdball versteckt hat. So reist Ripley auf der Suche nach den Schriften u.a. über Ägypten, die peruanischen Anden, Peking und den Himalaya bis zu den Osterinseln. Zwischendurch stöbert er aber auch Kuriositäten für sein Museum auf - u.a bei dem deutschen Jetsetter Baron von Seltsam in Danzig - und gerät in gefährliche Situationen mit den schlagfertigen asiatischen Handlangern eines noch unbekannten Gegners.

Schließlich finden Ripley und Mei Chen tatsächlich das Mausoleum in Zentralchina: einen imposanten Kuppelbau mit einer Miniaturausgabe des Kaiserreiches, durchzogen von Seen und Flüssen aus Quecksilber und voller Soldaten-, Untertanen- und Tierfiguren aus Terrakotta. Ripley gelangt, nachdem er sämtliche Todesfallen überlisten konnte, tatsächlich in den Besitz des Siegels – das Elixier ist nur ein Mythos. Doch er löst eine letzte Sicherungsmaßnahme aus, wodurch das Grab von Quecksilber überflutet und dadurch zerstört wird. Auf der Flucht aus dem einstürzenden Gemäuer trifft Ripley dann auch endlich seinen geheimnisvollen Gegner: es ist Baron von Seltsam, der das Siegel nutzen will, um die Völker im Fernen Osten zu vereinen und somit im bevorstehenden Weltkrieg eine eigene Streitmacht zu besitzen. Es gelingt ihm, den Baron auszuschalten und gleichzeitig mit Mei Chen zu fliehen.

Ripley kehrt mit seiner Freundin in die Heimat zurück, als ihr Zeppelin von Kampfflugzeugen angegriffen wird. Das nächste Abenteuer beginnt …

Wissenswertes Bearbeiten

  • Das Spiel ist von ähnlicher Machart wie einige Adventures der Firma Wanadoo (z.B. Vikings oder Crusader – Kreuzzüge), wobei reale Schauspieler in ihren Bewegungen und ihrer Mimik per Videokamera eingefangen und auf die gezeichnete Spieloberfläche projiziert werden.
  • Viele Elemente des Spieles beruhen auf Tatsachen:
    • Robert Ripley gab es tatsächlich. Er war Weltenbummler und hatte eine bekannte und beliebte Radiosendung mit dem Titel Believe it or not im Rundfunk der 1930er Jahre in den USA. Er betrieb ebenfalls wie im Spiel ein Kuriositätenkabinett.
    • Qin Shihuangdi ist eine historische Person und war der erste Kaiser von China, da er die Völker des Reiches vereinte.
    • Auch das gewaltige kaiserliche Mausoleum Qin Shihuangdis existiert in der Realität. Es wurde 1974 in der Nähe der alten Kaiserstadt Xi’an entdeckt. Es beherbergt eine riesige Terrakottaarmee, die vielfach als das achte Weltwunder angesehen wird. Im Grab gab es auch etliche Fallen, u.a. durch Quecksilber.
  • Das so genannte Elixier des Lebens ist (ähnlich dem Stein der Weisen) ein mythologisches Element, dessen Existenz nicht nachgewiesen wurde. Die Suche nach dem Elixier des Lebens sowie nach dem (damals noch unentdeckten) Kaisergrab war auch das Kernthema des chinesischen Abenteuerfilms Der Krieger des Kaisers.

Weblinks Bearbeiten


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