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Logo des Spiels

Power of Politics (etwa „Macht der Politik“) war einst das nach Aussage der Entwickler erfolgreichste österreichische Browserspiel[1], bei dem der Spieler in die Rolle eines virtuellen Politikers schlüpft. Das Spiel zählt derzeit noch etwas weniger als 5.000 Spieler.

Entstehung und Hintergrund Bearbeiten

Das Spiel, ein privates Projekt, wurde 2004/2005 von Peter Merschitz und Tim Preuster entwickelt und ging im November 2005 online. Die Kosten für Planung und Entwicklung betrugen etwa 20.000 bis 25.000 Euro. Eines der Hauptziele der Spieldesigner war die Verringerung der Politikverdrossenheit bei Jugendlichen. Die Spielidee basiert auf einem von Peter Merschitz entwickelten Brettspiel[2].

Beschreibung des Spiels Bearbeiten

Jeder Spieler übernimmt die Rolle eines virtuellen Politikers. Dabei kann man (zurzeit) in Österreich, Deutschland, Liechtenstein oder der Schweiz antreten. Die politischen Bezirke im Spiel entsprechen dabei annähernd den realen Bezirken der jeweiligen Länder. Alle Politiker beginnen ihre Karriere auf Bezirksebene und versuchen ihre Popularität zu steigern. Dazu können sie verschiedenste Termine absolvieren, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern, ihr Wissen in bestimmten Gebieten vergrößern oder ihr Selbstbewusstsein erhöhen. Wie erfolgreich die Politiker dabei sind und ob eine Aktion viel oder wenig Punkte bringt, hängt unter anderem auch von realen Ereignissen ab: aus über 100 deutschsprachigen elektronischen Zeitungen werden Nachrichten extrahiert und daraus bestimmt, welche Themen im Moment wichtig für die virtuelle Wählerschaft sind und welche nicht. Zusätzlich können die Popularitätswerte der Politiker auch durch Diskussionen mit anderen Spielerinnen und Spielern und durch die Organisation von Wahlkampfveranstaltungen gesteigert werden. Bekommen Politiker bzw. deren Parteien genügend Prozentpunkte bei den wöchentlich durchgeführten virtuellen Wahlen, erhalten sie Mandate im Bezirksparlament und können dort Teil der Regierung oder Opposition werden. Die Aufgabe der Regierung sollte es idealerweise sein, jede Woche Gesetze zu bestimmten Themen zu erlassen und dadurch die Position des eigenen Bezirks im Vergleich zu den anderen zu steigern. Werden von den Politikern genügend hohe Popularitätswerte erreicht, können sie auf die Landesebene bzw. später auch auf Bundesebene aufsteigen. Im Spiel sind die Politiker in Parteien organisiert. Das führt dazu, dass manche Spielziele nur durch Kommunikation zwischen den Spielern zu erreichen sind; mehr oder weniger.

Zukünftige Entwicklungen Bearbeiten

Das Spiel sollte eigentlich schrittweise erweitert werden, bis langfristig nicht nur in den deutschsprachigen, sondern in allen europäischen Ländern kandidiert werden kann. Neben den Bezirks-, Landes- und Bundesebenen sollte nach Angaben der Entwickler bis spätestens Ende 2009 eine Europaebene eingeführt werden, was aber, ebenso wie eine geplante Bezirkszusammenlegung, PoP 2.0 oder sämtliche andere Aktionen, bislang nicht umgesetzt wurde. [3] Hierfür wurde 2008 die TPM Games GmbH gegründet.[4] Am 17. März 2010 wurde das Ausscheiden von Mitgründer Peter Merschitz aus dem Projekt bekanntgegeben.[5]

Öffentliche Wirkung Bearbeiten

Im Mai 2005 wurde von den Betreibern von Power of Politics gemeinsam mit dem österreichischen Bundesrat ein Schulprojekt gestartet, bei dem Schülerinnen und Schülern die Lust auf Politik vermittelt und die politischen Prozesse näher gebracht werden sollten. Vier Schulklassen von vier verschiedenen Schulen nahmen am Spiel teil, um sich so auf eine abschließende „echte“ politische Sitzung im österreichischen Bundesrat vorzubereiten. Anlässlich der Nationalratswahlen in Österreich sollte im September 2006 eine Ausstellung mit den besten Wahl- und Werbeplakaten der virtuellen Parteien stattfinden.[2]

Auszeichnungen Bearbeiten

Power of Politics landete Anfang 2007 in der Gesamtwertung „Browserspiel des Jahres“ von Galaxy News auf Platz 3.

Quellen Bearbeiten

  1. http://www.parlament.gv.at/ Pressemeldung, Pressedienst des österreichischen Parlaments
  2. 2,0 2,1 Interview mit Tim Preuster und Peter Merschitz im Spielxpress: pdf
  3. http://www.rebell.at/ Interview mit Tim Preuster und Peter Merschitz
  4. powerofpolitics.com: Rund um PoP und TPM ...Jobangebot inklusive ...
  5. blog.tpmgames.com: MitarbeiterIn für Support gesucht und Änderungen im Team

Weblinks Bearbeiten

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