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Pizza Connection ist ein Computerspiel des deutschen Entwicklers Cybernetic Corporation, in dem der Spieler eine europaweite Pizzeria-Kette aufbaut. Veröffentlicht wurde es von Software 2000 im Jahr 1994 für Amiga und PC.

Der Spieler blickt dabei auf eine europäische Stadt, in der er sich gerade befindet und kann auf diese Weise mit verschiedenen Gebäuden interagieren. Das Spiel besitzt durchgehend einen skurrilen Humor, so werden Kontaktpersonen in Comicgrafik und teilweise durch verschiedene Prominente dargestellt, so zum Beispiel Thomas Gottschalk oder Rambo.

„Saubere“ AufgabenBearbeiten

Restaurant eröffnenBearbeiten

Der Spieler muss einen passenden Raum für sein Restaurant ausfindig machen und kann diesen dann einrichten. Dabei gibt es für jede Preisklasse verschiedene Möbelhäuser und Pizzaofenlieferanten zur Auswahl. Darüber hinaus muss Personal eingestellt und verwaltet werden.

PizzenBearbeiten

Ein grundlegendes Element in Pizza Connection ist der Pizza-Editor. Mit Hilfe dieses Editors kann der Spieler verschiedene Pizzen erstellen. Dabei unterscheidet das Spiel zwischen Standardpizzen, deren Rezepte man ausschließlich im Handbuch findet und Eigenkreationen. Während die Standardpizzen, wie Pizza Margherita, penibel den Rezepten entsprechen müssen, sind bei den Eigenkreationen keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist es nur die Geschmäcker der Zielgruppen zu treffen, die in dem entsprechenden Stadtteilen überwiegend zu finden sind. Darüber hinaus gibt es verschiedene Pizza-Wettbewerbe, bei denen man innerhalb eines Zeitlimits Pizzen nachbauen muss.

WerbungBearbeiten

Man kann zwischen verschiedenen Werbekampagnen, von Handzetteln, über Zeitungsannoncen bis hin zu Fernsehwerbespots, wählen. Während Handzettel günstig aber simpel sind und Werbespots ebenfalls simpel auszuwählen, aber teuer sind, muss man bei der Zeitungswerbung verschiedene zufällig vorgesetzte Satzteile sinnvoll zusammenfügen. Ergibt ein Satz wenig oder gar keinen Sinn, so hat die Werbekampagne weniger Erfolg.

„Dreckige“ AufgabenBearbeiten

Sabotage/AnschlägeBearbeiten

Es gibt nicht nur die eigene Restaurantkette, auch Konkurrenzunternehmen buhlen um die Kundschaft. Die Konkurrenten werden entweder vom Computer oder aber einem anderen menschlichen Spieler gesteuert. Um seine Konkurrenten auszuschalten kann man zwei verschiedene Maßnahmen ergreifen, abgesehen natürlich von den besseren Marketingstrategien. Dazu zählen kleine Sabotageakte, wie Stinkbomben, Ratten oder ähnliches in einem feindlichen Restaurant abzusetzen, bis zu den Anschlägen, die man mit schweren Waffen in einem Minispiel absolviert. Um einen Anschlag zu starten, muss man nur ein konkurrierendes Restaurant bei Nacht betreten und eine entsprechende Waffe aus dem Inventar auswählen. Braucht man zu lange, wird man von der Polizei erwischt.

WaffenhandelBearbeiten

Man kann Waffen auch, anstatt sie selber zu benutzen, in größerem Stil zwischen den Städten handeln und auf diese Weise sein Geld verdienen. Dabei setzt man sich jederzeit dem Risiko aus, von der Polizei erwischt zu werden. Bei dem Waffenhändler haben die verschiedenen Waffen Codewörter, auf die Frage „Haben sie Eiscreme?“ kann man zwischen verschiedenen Sorten auswählen, die den vier Waffen des Spieles entsprechen:

  • Erdbeereis - Raketenwerfer
  • Vanilleeis - Flammenwerfer
  • Schokoladeneis - Giftsprüher
  • Zitroneneis - Bombe

BestechungenBearbeiten

Um seine Aktionen zu decken kann man den Polizisten und um einen Stern zu bekommen den Bürgermeister der Stadt bestechen.

Andere VersionenBearbeiten

Auf Pizza Connection folgten weitere Umsetzungen wie „Pizza Connection 2“ und „Pizza Syndicate“. Im englischsprachigem Raum wurde Pizza Connection durch Microprose unter dem Titel Pizza Tycoon veröffentlicht. Diese Version unterscheidet sich von der deutschen dadurch, dass man Restaurants in einigen nordamerikanischen Städten eröffnen kann, während man in der deutschen auf europäische Städte beschränkt ist.

WeblinksBearbeiten


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