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Heroes of Might and Magic

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Heroes of Might and Magic (häufig als Heroes, HoMaM, HoMM oder HOMM abgekürzt) ist eine Serie von rundenbasierten Computer-Strategiespielen, die in einer Fantasy-Welt spielen. Der Spieler steuert dabei eine oder mehrere von Helden geführte Armeen über eine Landkarte, kämpft gegen neutrale Kreaturen und gegnerische Parteien, sammelt Ressourcen und baut die von ihm eroberten Städte aus.

Die Hintergrundgeschichte und Charaktere überschneiden sich mit denen der Rollenspielserie Might and Magic, und besonders die späteren Teile der Serie zeichnen sich ebenfalls durch viele Rollenspielelemente aus.

Überblick Bearbeiten

King's Bounty gilt als spielerischer Vorläufer der Heroes-Serie. Es wurde von Jon Van Caneghem und seiner Firma New World Computing entwickelt und 1990 für den Amiga, C64 und MS-DOS-Computer veröffentlicht. 1991 folgte eine Umsetzung für das Sega Mega Drive. 2001 wurde das Spiel mit zeitgemäßerer Grafik, jedoch nicht mit größerem Umfang, unter dem irreführenden Titel Heroes of Might and Magic: Quest for the Dragon Bone Staff (in der deutschen Version lautet der Untertitel Die Macht des Drachenstabes) auch auf die Sony Playstation 2 portiert.

Die Spielfigur, wahlweise ein Ritter, ein Barbar, ein Paladin oder eine Zauberin, ist Anführer einer Armee, welche ein verstecktes Zepter wiederfinden muss. Zu diesem Zweck erforscht man nach und nach die (teilweise zufallsgenerierte) Spielwelt, kämpft gegen wilde Monster, besucht verschiedene Städte und Burgen und erringt magische Artefakte, die die Fähigkeiten des Helden verbessern. Zahlreiche Fantasy-Kreaturen, z. B. Ritter, Zwerge, oder Drachen treten sowohl als Gegner als auch als mögliche Rekruten für die eigene Armee auf. Der Held selbst greift nicht persönlich in die Schlachten ein, kann jedoch Zaubersprüche erlernen und anwenden, um seine Truppen zu unterstützen.

Ein wesentlicher Unterschied zu späteren Heroes-Spielen bestand darin, dass der Spieler in King's Bounty nur einen einzigen Helden steuert, der zudem nur eine begrenzte Anzahl Truppen in seine Armee aufnehmen kann. Anders als in späteren Spielen gibt es auch nur ein einziges Szenario, welches auf verschiedenen Schwierigkeitsgraden gespielt werden kann.

Während der Entwicklung von King's Bounty 2 wurde der Spieltitel in „Heroes of Might and Magic“ geändert, um vom Erfolg der Might-and-Magic-Rollenspiele profitieren zu können. Die im Spiel auftretenden Heldenfiguren wurden deswegen stark an Charaktere aus Might and Magic I bis V angelehnt.

Heroes II wurde schon kurz nach dem ersten Teil veröffentlicht. Die größten Änderungen gegenüber seinem Vorgänger war die Einführung zweier neuer Fraktion, Totenbeschwörer und Hexer, die Einführung von Sekundärfähigkeiten für Helden und das neue Zaubersystem. Ein Add-on, The Price of Loyalty folgte kurz darauf.

1999 wurde der dritte Teil veröffentlicht, der sehr erfolgreich werden sollte. Erneut wurden zwei neue Fraktionen eingeführt und mit der Erweiterung Armageddon's Blade folgte die dritte. Auch eine zweite Erweiterung, The Shadow of Death, wurde entwickelt. Die mit Heroes III eingeführten Änderungen am Spielprinzip waren zahlreich aber, mit Ausnahme der Einführung eines „Warten“-Buttons im Schlachten-Modus, eher geringfügig. Die Eigenschaften des zweiten Teils wurden von New World Computing konsequent ausgebaut und auch in den beiden Add-ons weiter verfeinert.

Auf gleicher technischer Basis wie Heroes III wurden danach die Heroes Chronicles auf den Markt gebracht. Die Chronicles waren eine Serie von sieben eigenständigen Spielen, die aber jeweils ausschließlich eine einzige Einzelspieler-Kampagne (im letzten Teil zwei) beinhalteten.

Drei Jahre nach dem dritten Teil erschien der vierte. Er enthielt mehrere gröbere Änderungen im Vergleich zu seinen Vorgängern. So steuerte der Spieler seine Armeen, die nicht mehr notwendigerweise von einem Helden angeführt werden mussten, nun aus einer isometrischen statt aus einer senkrechten Perspektive. Diese Perspektive wurde auch in den Kämpfen, an denen die Helden nunmehr direkt beteiligt waren, beibehalten. Auch das Fertigkeiten- und das Zaubersystem wurden grundlegend umgearbeitet. Die Anzahl der Fraktionen wurde wieder auf sechs gesenkt und in Städten musste der Spieler zwischen den zur Verfügung stehenden Gebäuden eine Auswahl treffen.

3DO, mittlerweile der Eigentümer von New World Computing, sah sich gezwungen, das Spiel in einem unausgereiften Zustand zu veröffentlichen. Wegen der vielen Programmfehler, dem erst mit einem Patch nachgeliefertem Online-Modus und der schwachen KI wurde das Spiel von der Fangemeinde stark kritisiert. Die mangelhafte KI wurde auch in den beiden Erweiterungen The Gathering Storm und Winds of War nicht entscheidend verbessert. Auch die weiteren Neuerungen in den Add-ons hielten sich in Grenzen.

Während der Entwicklung von Heroes V musste 3DO schließlich Insolvenz anmelden. In einer Versteigerung erwarb Ubisoft die Rechte an der Heroes-Reihe und beauftragte Nival Interactive damit, Heroes V von Grund auf neu zu entwickeln. Man siedelte die Handlung in einer völlig neuen Hintergrundgeschichte an und benutzte für das gesamte Spiel eine 3D-Engine. Das Spielprinzip wurde ebenfalls weitgehend umgearbeitet und lehnt sich eher am dritten Teil als an Heroes IV an.

Ähnlich wie der vierte Teil war das Spiel anfangs etwas fehlerbehaftet und einige von den Fans gewünschte Features wurden erst nachträglich nachgereicht; insgesamt verkaufte es sich jedoch erfolgreich, ebenso die Add-ons Hammers of Fate und Tribes of the East.

Der sechste Teil ist zur Zeit bei dem ungarischen Studio Black Hole in Entwicklung. Er soll den Titel Might & Magic: Heroes VI tragen.

Heroes of Might and Magic Bearbeiten

Heroes of Might and Magic: A Strategic Quest wurde 1995 von New World Computing für MS-DOS veröffentlicht; die deutsche Version stammt von Softgold. Später folgten eine Version für Windows 95 mit einem Karteneditor, der die Kreation selbsterstellter oder auch zufallsgenerierter Szenarien erlaubte, sowie Umsetzungen für Apple Macintosh und den Game Boy Color.

Hintergrundgeschichte Bearbeiten

Morglin Eisenfaust, der rechtmäßige Herrscher eines unbekannten Landes, muss vor einem Thronräuber fliehen. Durch ein Dimensionsportal gelangt er mit seinen Dienern auf den Kontinent Enroth, auf dem bereits drei weitere Kriegsherren um die Vorherrschaft streiten. Der Spieler übernimmt nun die Rolle einer der vier Parteien und muss nach und nach sämtliche Gegner besiegen, um Enroth unter seiner Herrschaft zu einen.

Obwohl man jede der vier Parteien zum Sieg führen kann, wird in den späteren Spielen, die auf diese Handlung Bezug nehmen, davon ausgegangen, dass Morglin Eisenfaust den Kampf um Enroth gewinnt und sich zum König krönt.

Spielprinzip Bearbeiten

Heroes of Might and Magic orientiert sich spielerisch an King's Bounty, jedoch mit diversen Neuerungen. Städte und Burgen haben nun eine deutlich größere Bedeutung, und können ausgebaut werden, sodass die Spieler mehr Kreaturen rekrutieren können. Jeder Spieler kann nun bis zu acht Helden mit individuellen Armeen aussenden.

Es gibt vier verschiedene Stadttypen, denen jeweils eine Heldenklasse zugeordnet ist, und welche unterschiedliche Kreaturen zur Rekrutierung anbieten:

Nach jeder gewonnenen Schlacht erhält ein Held Erfahrungspunkte und kann so rollenspieltypisch höhere Stufen erreichen. Mit jeder neuen Stufe erhöht sich eine der vier Fähigkeiten Angriff, Verteidigung, Zauberkraft und Weisheit. Ritter und Barbaren erlangen meistens verbesserte Werte für Angriff und Verteidigung, die die Kampfkrapft ihrer Truppen steigern. Zauberinnen und Warlocks steigern häufiger Zauberkraft oder Weisheit und können dafür mehr oder stärkere Zaubersprüche anwenden.

Im Kampagnenmodus wählt der Spieler zunächst einen der vier Kriegsherren und damit seinen Stadttyp. Die acht Szenarien sind jedoch für alle Figuren weitgehend identisch. Daneben bietet das Spiel diverse Einzelszenarien, welche auch im Mehrspielermodus gespielt werden können (entweder per Hot seat oder über ein Netzwerk).

Heroes of Might and Magic II Bearbeiten

Bereits 1996 wurde Heroes of Might and Magic II: The Succession Wars veröffentlicht. Grafik und Spielmechanik wurden mit nur wenigen Änderungen übernommen. Auch einige neue Kreaturen und Merkmale wurden hinzugefügt, wesentliche Änderung ist hier aber die Aufwertbarkeit vieler Kreaturklassen.

Das Spiel unterstützt sowohl MS-DOS als auch Windows 95. New World Computing war inzwischen von 3DO aufgekauft worden, wodurch auch der deutsche Publisher wechselte. Diesmal wurde das Spiel von Ubisoft übersetzt. Auch diesmal wurde das Spiel wieder auf den Apple Macintosh portiert; die Version für den Game Boy Color ist tatsächlich eine Mischung aus Heroes II und III.

Der Opern-Soundtrack zum Spiel stellt eine Besonderheit dar: So besteht die Musikuntermalung bei nahezu allen Fraktionen aus Themen mit Gesang, beispielsweise aus Strauss’ Also sprach Zarathustra und Brahms’ deutschem Requiem. Nicht zuletzt deswegen hat Heroes II in Fankreisen einen hohen nostalgischen Stellenwert. Da der Soundtrack jedoch auf Audio-Tracks einer Mixed-Mode-CD vorhanden war, ist bei vielen neueren Veröffentlichungen – insbesondere in Bundles wie der Complete Edition (siehe Abschnitt Ausgaben) – der Soundtrack nurmehr als MIDI-Version ohne Gesang vorhanden.

Handlung Bearbeiten

Nachdem Morglin Eisenfaust Enroth im ersten Teil der Serie geeint hat, streiten sich nach seinem Tod seine beiden Söhne um die Thronfolge. Eigentlich soll der königliche Seher seinen Nachfolger bestimmen, doch Archibald lässt ihn und seine Nachfolger ermorden und beschuldigt seinen Bruder Roland der Tat, der daraufhin fliehen muss. Anschließend krönt sich Archibald selbst zum König. Roland und seine Anhänger beginnen nun einen Bürgerkrieg, um ihn zu stürzen.

Ähnlich wie schon im ersten Teil muss sich der Spieler entscheiden, ob er in der Kampagne Roland oder Archibald zum Sieg führt; für den Weiterverlauf der Handlung in den folgenden Spielen wird aber immer von einem Sieg Rolands ausgegangen.

Änderungen gegenüber dem ersten Teil Bearbeiten

Alle Heldenklassen und Kreaturen aus dem ersten Teil wurden mit nur wenigen Veränderungen übernommen. Hinzugefügt wurden die Heldenklassen Totenbeschwörer und Hexer mit jeweils eigenen Stadttypen und Kreaturen: Während ein Totenbeschörer verschiedene Untote wie Zombies und Vampire führt, kommandiert ein Hexer beispielsweise Magier und Riesen. Allerdings erlauben manche Stadttypen es, die Kreaturen und die sie produzierenden Gebäude aufzurüsten. Z. B. kann ein Hexer Magier zu Erzmagiern aufrüsten lassen.

Ferner können alle Helden mit steigender Erfahrung zusätzlich zu ihren Primärfähigkeiten bis zu acht verschiedene Sekundärfähigkeiten in drei Stufen erlernen. Logistik etwa ermöglicht es einem Helden, auf der Landkarte pro Zug weiter zu Reisen.

Die zwei Kampagnen, in denen man wahlweise Roland oder Archibald zum Sieg führt, sind im Allgemeinen abwechslungsreicher als im Vorgänger; stellenweise muss der Spieler auch zwischen zwei unterschiedlichen Missionen wählen und erhält dann jeweils eine andere Belohnung. Auch darüber hinaus mitgelieferten Einzelszenarien verfügen teilweise über unterschiedliche Siegbedingungen. Statt nur vier sind nun bis zu sechs Spieler pro Karte möglich, die in manchen Szenarien nun auch miteinander verbündet sein können. Ein Karteneditor wurde mit dem Spiel ebenfalls mitgeliefert.

The Price of Loyalty Bearbeiten

Ein Add-on zu Heroes II wurde 1997 unter dem Titel The Price of Loyalty veröffentlicht. Darin enthalten sind zwei längere und zwei kurze Kampagnen und neue Szenarien. Die in den Kampagnen präsentierten Geschichten haben keinerlei Verbindung zu der Handlung der anderen Spiele. Weiter bietet die Erweiterung einige neue Artefakte und Gebäude. Von Spielerseite wurde daran kritisiert, dass in den neuen Gebäuden nunmehr übermächtige Geister für die Armeen rekrutiert werden konnten, was in den betroffenen Szenarien die Spielbalance zerstörte. Außerdem wurde noch die Hintergrundmusik für jeden Stadttyp geändert, teilweise wurden dafür sogar neue Gesangsstücke verwendet.

Entwickelt wurde The Price of Loyalty nicht von New World Computing, sondern von den Cyberlore Studios. Das später veröffentlichte Heroes of Might and Magic II Gold bündelt das Hauptspiel mit der Erweiterung und einigen zusätzlichen, von Fans erstellten, Szenarien.

Heroes of Might and Magic III Bearbeiten

Der dritte und erfolgreichste Teil der Serie, Heroes of Might and Magic III: The Restoration of Erathia, wurde 1999 veröffentlicht. Das Gameplay bot abermals keinerlei wesentliche Unterschiede, jedoch verfügte das Spiel neben neuen Rendergraphiken mit höherer Farbtiefe auch über zahlreiche kleinere Verbesserungen und über einen sehr hohen Umfang.

Die Originalversion des Spiels lief nur noch unter Windows 95 und neueren Versionen; es wurde aber auch auf den Apple Macintosh, Linux und Sega Dreamcast portiert. Im Laufe der folgenden Monate veröffentlichte man das Add-on Armageddon's Blade, eine erweiterte Version des Hauptprogramms namens The Shadow of Death und schließlich ein Bundle Heroes of Might and Magic III Complete.

Handlung Bearbeiten

Die Story spielt auf dem Kontinent Antagarich und ist nur sehr lose mit den Vorgängern verknüpft. Tatsächlich war die Geschichte um Roland und Archibald bereits im Rollenspiel Might and Magic VI fortgesetzt worden; in Might and Magic VII wurden dann beide Erzählstränge wieder zusammengeführt.

Der König von Erathia, Nicholas Greifenherz, ist ermordet worden. Als seine inzwischen mit Roland Eisenfaust verheiratete Tochter Catherine zurückkehrt, sind bereits die Armeen aus Nighon und Kreegan in Erathia eingefallen. Der Krieg verschlimmert sich weiter, als der tote König von Nekromanten als Lich wiedererweckt wird und ebenfalls eine Invasion auf sein Heimatland startet. Catherine ernennt sich nun selbst zur neuen Königin und muss nun sämtliche Angreifer vertreiben und den Mörder ihres Vaters finden, um den Frieden wiederherzustellen.

Inhalt Bearbeiten

Heroes of Might and Magic III bietet acht Stadttypen und 56 verschiedene Kreaturen, die fast alle auch auf eine leicht stärkere Version aufgerüstet werden können. Die meisten Stadttypen orientieren sich mehr oder weniger stark an denen der Vorgänger, allerdings wurden viele Kreaturen verändert oder ausgetauscht. Jedem Stadttyp sind nun zwei Heldenklassen zugeordnet, von denen einer stärkere Macht- und der andere stärkere Magiefähigkeiten besitzt.

Auch die Anzahl der Sekundärfähgikeiten, Zaubersprüche und Landschaftsobjekte wurde deutlich erhöht, und es sind nun Szenarien mit bis zu acht Spielern möglich. Das Spiel ist generell abwechslungsreicher und erlaubt nun auch den Einbau von Quests, die die Spieler absolvieren können oder müssen. Die insgesamt 128 Helden besitzen unterschiedliche Starttalente und Spezialfähigkeiten, welche sie von anderen Charakteren derselben Klasse abheben. Ferner verfügt jeder Held über eine individuelle Biographie, und man erhält allgemein einen tieferen Einblick in die Spielwelt.

The Restoration of Erathia enthält sechs Kampagnen, die jedoch alle relativ kurz und Teil einer gemeinsamen Story sind. Der Spieler übernimmt dabei nach und nach die Rolle sämtlicher Kriegsparteien. Erstmals werden auch die stärksten Helden in spätere Szenarien der Kampagne übernommen, ohne die gesammelten Erfahrungen und Charakterwerte wieder zu verlieren.

Armageddon's Blade Bearbeiten

Das ebenfalls 1999 veröffentlichte Add-on sorgte bereits im Vorfeld für große Kontroversen. Im zwischenzeitlich erschienenen Might and Magic VII hatten Bösewichte die futuristische Technologie der Alten wiederentdeckt, mit der sie nun die Welt erobern wollten. Heroes III: Armageddon's Blade sollte diese Story fortsetzen und mit der „Schmiede“ einen Science-Fiction-Stadttyp einführen. Nach massiven Protesten von Fantasypuristen wurde dies jedoch wieder zugunsten des Konflux verworfen.

Im Gegensatz zum Hauptprogramm wurde das Add-on ausschließlich für Windows veröffentlicht. Armageddon's Blade war auch der letzte Teil, der von Ubi Soft in Deutschland veröffentlicht wurde, weshalb man sich nicht mehr die Mühe machte, eine Übersetzung anzufertigen.

Handlung Bearbeiten

Die Kampagnen von Armageddon's Blade erzählen sechs unabhängige Storys. In der Titelkampagne gewinnen die eigentlich bereits besiegten Kreeganer überraschend wieder an Stärke und planen mit einem übermächtigen Schwert die Welt in Flammen zu setzen. Um dies zu verhindern, beginnen Catherine und Roland gemeinsam mit dem Waldläufer Gelu einen letzten Feldzug. Als der kriegsmüde Adel von Erathia ihnen nach und nach die Unterstützung entzieht, erscheinen zahlreiche Elementare, um ihnen Hilfe zu gewähren.

In den anderen fünf Kampagnen spielt man unter anderem den jungen Barbaren Kilgor, der versucht, König von Krewlod zu werden, und die ebenso machtgierige Mutare, die in Nighon nach dem legendären Drachenblut sucht.

Inhalt Bearbeiten

Das wichtigste Merkmal von Armageddon's Blade ist der Elementarkonflux, ein neunter Stadttyp, der in erster Linie Elementarwesen beherbergt. Die zugehörigen Helden nennen sich Ebenenwandler und Elementalisten. Viele Spieler kritisieren den Konflux allerdings als einfallslos und zu stark, was sich dadurch erklärt, dass die Entwickler lediglich einen schnellen Ersatz für die wieder verworfene Schmiede brauchten.

Auch zahlreiche „neutrale“ (also städteunabhängige) Kreaturen wurden eingeführt, von denen die meisten jedoch bereits aus Heroes I und II bekannt waren. Erstmals seit dem ersten Teil gibt es wieder einen Generator für Zufallsszenarien, sowie einen völlig neuen Editor zur Erstellung eigener Kampagnen.

Die mitgelieferten Kampagnen stellen alle nur einige wenige Helden in den Vordergrund, und in regelmäßig erscheinenden Textboxen wird ausführlich ihre Story erzählt. An diesem Schema wurde auch in allen späteren Heroes-Episoden festgehalten.

The Shadow of Death Bearbeiten

Im Frühjahr 2000 erschien The Shadow of Death, das quasi eine Kombination aus Hauptprogramm und zweitem Add-on darstellt. Neben sämtlichen Kampagnen und Szenarien aus The Restoration of Erathia sind auch die neuen Merkmale aus Armageddon's Blade, aber auch zahlreiche neue Missionen enthalten. Zum Ärger der Spieler wurden die neuen Szenarien allerdings nicht einzeln veröffentlicht.

The Shadow of Death ist kompatibel zum Add-on Armageddon's Blade und wurde wie dieses ausschließlich für Windows veröffentlicht. Der deutsche Vertrieb wechselte zu Infogrames. Auf Englisch erschien später auch noch Heroes of Might and Magic III Complete, welches sämtliche Missionen von Restoration of Erathia, Armageddon's Blade und The Shadow of Death enthielt (nicht jedoch die Heroes Chronicles).

Handlung Bearbeiten

Die sechs Kampagnen von The Shadow of Death bilden ein Prequel zu The Restoration of Erathia und erzählen die Abenteuer der Zauberin Gem und des Barbaren Crag Hack, welche beide aus Enroth stammen, sowie des jungen Barbaren Yog und des Waldläufers Gelu, die alle in einen Konflikt mit dem Nekromanten Sandro gelangen. Im Laufe der Kampagnen gelangt Sandro in den Besitz übermächtiger Artefakte, mit denen er nun ganz Antagarich erobern will.

Inhalt Bearbeiten

The Shadow of Death enthält sämtliche Merkmale von Armageddon's Blade, von denen der Stadttyp Konflux und der Zufallskartengenerator (und natürlich die Szenarien) jedoch erst in Kombination mit dem Add-on freigeschaltet werden. Zu den wenigen eigenen neuen Merkmalen gehören (neben den Szenarien) magisches Terrain und die Möglichkeit, bestimmte Artefakte zu einem einzigen, sehr mächtigen Gegenstand kombinieren zu können.

In the Wake of Gods Bearbeiten

In the Wake of Gods ist ein inoffizielles Add-on, welches Fans mit Genehmigung von 3DO programmiert haben und immer noch weiterentwickeln. Das Add-on ist kostenlos, benötigt jedoch zwingend Heroes of Might and Magic III: The Shadow of Death (oder Complete). Es erweitert das Spiel um unzählige neue Kreaturen und sonstige Merkmale, so dass z. B. auch Kreaturen Erfahrung und dadurch zusätzliche Fähigkeiten gewinnen und Städte abgerissen werden können. Auch eine Skriptsprache ist vorhanden, welche Szenario-Erstellern große Möglichkeiten eröffnet. Die neuen Kampagnen sind teilweise in einem komplett anderen Stil gemacht als bisher, wodurch viele Spieler Probleme damit haben.

Die Heroes Chronicles Bearbeiten

Als Heroes Chronicles wurden 2000 und 2001 diverse Einzelkampagnen veröffentlicht, welche in spieltechnischer Hinsicht mit Heroes of Might and Magic III identisch waren, allerdings ohne das Hauptprogramm vorauszusetzen. Aufgrund des schlechten Preis-Leistungs-Verhältnisses (die meisten Episoden enthalten gerade einmal acht Szenarien, ein Leveleditor oder Mehrspielermodus sind nicht vorhanden) war der Serie jedoch kein großer Erfolg beschieden. Gelobt wurden jedoch die Gestaltung der Szenarien und die ausführliche Entwicklung der Charaktere und der Hintergrundgeschichte, welche Heroes III und IV miteinander verbindet.

Warlords of the Wasteland

Die erste Kampagne beschreibt die Vorgeschichte des Helden Tarnum, der sich als junger Barbar aufmacht, sein Volk aus der Unterdrückung der Zauberer zu befreien. Im Laufe seines Feldzugs entwickelt sich Tarnum jedoch selbst immer mehr zum grausamen Tyrannen, weswegen er nach seinem Tod als unsterblicher Held für seine Sünden büßen muss.

Conquest of the Underworld

Erathias Königin sieht im Traum, wie der Geist ihres verstorbenen Vaters aus dem Paradies entführt wird. Tarnum erhält nun die Aufgabe, in die Unterwelt einzudringen und ihn wieder zu befreien - eben jenen Mann, der ihn einige Jahre zuvor im Kampf getötet hatte.

Masters of the Elements

Die Herren der Elemente bereiten sich auf einen großen Krieg vor und wollen Kolonie als Schlachtfeld missbrauchen. Im Auftrag des Zaubererkönigs Gavin Magnus reist Tarnum auf die Elementarebenen, um sie daran zu hindern. Seine barbarischen Gewohnheiten und sein alter Hass auf Magie sorgen allerdings für Konflikte mit seinen eigenen Truppen.

Clash of the Dragons

Drachenkönigin Mutare hat inzwischen ganz Nighon erobert und greift nun das Festland an. Als Waldläufer muss Tarnum die Drachen wieder auf seine Seite bringen, um die Invasion abwehren zu können.

The World Tree

In einem unterirdischen Höhlensystem muss Tarnum Nekromanten daran hindern, die Quelle allen Lebens zu zerstören. Dabei trifft er auch auf einen konkurrierenden Barbarenstamm, die den wahnsinnigen Gott Vorr verehren, da sie ihn für den legendären Barbarentyrann (also Tarnum selbst) halten.

Diese fünf Szenarien umfassende Bonusepisode wurde von 3DO nur als Download angeboten. Die Kampagne ist kostenlos, setzt allerdings voraus, dass mindestens zwei der vier regulären Episoden bereits installiert sind. Offiziell wurden nur die US-amerikanischen Versionen der regulären Episoden als Basis akzeptiert; diese Einschränkung lässt sich jedoch durch einen einfachen Trick umgehen.

The Fiery Moon

Wie auch The World Tree ein aus einer Kampagne mit fünf Szenarien bestehender Gratisdownload. Voraussetzung sind mindestens drei der vier ursprünglichen Kampagnen; wiederum mussten offiziell diese vorinstallierten Versionen US-amerikanische sein. Die Handlung setzt die von The World Tree fort: Tarnum muss die von Vorr gefangenen gehaltenen anderen Götter der Barbaren befreien.

The Final Chapters

Ein Paket mit zwei Kampagnen mit jeweils acht Szenarien. Da man zu schlechte Verkaufszahlen befürchtete, wurden diese Episoden zunächst ausschließlich in Europa veröffentlicht; erst ab 2002 konnten auch amerikanische Spieler The Final Chapters in 3DOs Online-Shop bestellen.

In Revolt of the Beastmasters, der ersten der beiden Episoden, soll Tarnum die Sumpfbewohner befreien, die er während seiner Herrschaft unterworfen hatte und die inzwischen den Menschen von Erathia als Sklaven dienen. Der verrückte König Greifenherz würde die Aufständischen allerdings lieber tot sehen, anstatt sie in die Freiheit zu entlassen.

The Sword of Frost bildet als letzte Episode den Abschluss der Chronicles-Serie und gleichzeitig die Vorgeschichte zu Heroes IV. Das Schwert des Frostes ruht auf Vori, der Insel der Schneeelfen, und soll einer alten Prophezeiung zufolge eines Tages die Welt zerstören. Gelu zieht aus, um es zu vernichten, begreift jedoch nicht, dass er die Welt dadurch erst in Gefahr bringt. Da Erathia und Avlee sich weigern, gegen ihren Helden zu kämpfen, muss Tarnum nach Nighon reisen und aus den Dungeonkreaturen eine Armee zusammenstellen, die Gelu aufhalten kann. Aber auch Kilgor hat eine seiner Frauen nach Vori gesandt, um das Schwert für ihn zu finden.

Heroes of Might and Magic IV Bearbeiten

Heroes of Might and Magic IV
EntwicklerNew World Computing
Publisher3DO
Erstveröffent-
lichung
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 28. März 2002
DeutschlandDeutschland 24. April 2002
Plattform(en)PC (Windows 95 oder neuer)
GenreRunden-Strategie
SpielmodiEinzelspieler, Mehrspieler (Online, LAN)
SteuerungTastatur, Maus
SystemminimaPentium II 400MHz
64 MB RAM
16 MB Grafikkarte
1 GB Festplatte
Medien2 CD-ROM
SpracheDeutsch
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben

Das 2002 für Windows und Apple Macintosh erschienene Heroes IV wurde von Grund auf neu programmiert. Während das Gameplay immer noch stark dem der Vorgänger ähnelte, gab es auch einige größere Neuerungen, etwa dass die Helden erstmals selbst auf dem Schlachtfeld mitkämpfen. Aus finanziellen Gründen konnte 3DO es sich nicht leisten, den Release des Spiels noch weiter zu verzögern, so dass die Verkaufsversion diverse Fehler und noch keinen Netzwerkmodus enthielt (dieser wurde erst einige Monate später per Aktualisierung nachgereicht).

Nach 3DOs endgültigem Bankrott ersteigerte Ubi Soft (inzwischen Ubisoft geschrieben) die Rechte an der Might-and-Magic-Serie und veröffentlichte später auch ein Heroes of Might and Magic IV Complete, welches das Hauptprogramm mit seinen beiden Add-ons bündelte.

Handlung Bearbeiten

Nach den Ereignissen von Heroes Chronicles: The Sword of Frost wird die alte Welt Kolonie in einer großen Explosion zerstört. Durch mysteriöse Dimensionsportale können die Überlebenden jedoch in eine neue Welt namens Axeoth fliehen. Die Entwickler vollzogen diesen Schritt, um sich von diversen Altlasten und Widersprüchen trennen zu können.

Die Kampagnen beschreiben sechs unabhängige Storys, in denen die Überlebenden der alten Welt versuchen, in Axeoth Fuß zu fassen. Unter anderem muss der Dschinn Solmyr verhindern, dass sein Meister Gavin Magnus mit einem magischen Pendel die Gedanken der Menschen kontrollieren kann (auf diese fragwürdige Art will er für Weltfrieden sorgen). Lysander, Herrscher von Erathias Nachfolgestaat Palaedra, wird mit einem Mann konfrontiert, der behauptet, der letzte Überlebende der Greifenherz-Familie und damit rechtmäßiger König zu sein, und Tarnums Stiefsohn Waerjak versucht die Barbarenstämme wieder zu einen.

Inhalt Bearbeiten

Heroes of Might and Magic IV setzt auf Qualität statt Quantität, und so wurde die Anzahl der Stadttypen und Kreaturen reduziert (auch Kreaturenupgrades wurden wieder abgeschafft), um stattdessen größere Unterschiede zwischen den verbleibenden erarbeiten zu können. Ein zentraler Aspekt des Spiels sind nun die sechs Gesinnungen, an welche nicht nur die Stadttypen, sondern auch die Zaubersprüche geknüpft sind. Diese können nur noch von Helden mit den entsprechenden Talenten erlernt werden, und jede Gesinnung setzt auf unterschiedliche Effekte.

Eine weitere auffällige Neuerung besteht darin, dass Helden nun persönlich am Kampf teilnehmen. In diesem Zuge sind nun auch Armeen mit mehreren oder gar keinen Helden möglich. Dieses Merkmal war von vielen Spielern gewünscht worden, erwies sich im Nachhinein jedoch als etwas unausgewogen: Während unerfahrene Helden relativ schwach und nutzlos sind, kann ein Held mit voll ausgebildeten Kampftalenten auch im Alleingang größere Monsterhorden bezwingen. Ferner können die Helden abhängig von ihren Haupttalenten höhere Klassen und damit verbundene Boni erreichen. Konzentriert man sich z. B. bevorzugt auf Natur- und Todesmagie (was nicht unbedingt einfach zu bewerkstelligen ist), wird der Held zum Dämonologen und erlernt Zauberformeln, mit denen er Dämonen beschwören kann. Erzmagier, die mindestens drei Arten von Magie beherrschen, können alle Sprüche mit größerem Effekt anwenden.

In den Städten ist es nicht mehr möglich, sämtliche Behausungen zu bauen, da diese sich teilweise gegenseitig ausschließen. Der Spieler muss daher immer entscheiden, welche von zwei Arten von Kreaturen er besser gebrauchen kann. In der Akademie etwa hat er unter anderem die Wahl zwischen Goldgolems (widerstandsfähige Verteidiger) und Magiern (beherrschen starke Zaubersprüche, sind aber sehr verwundbar).

Auch eine Skriptsprache wurde hinzugefügt, die Szenarioentwicklern komplexere Ereignisse ermöglicht.

Zur Enttäuschung der Spieler wurde von New World Computing kein Zufallskartengenerator für HOMM4 veröffentlicht (mit der Begründung, es sei zu schwierig, die Spielbarkeit der Zufallsszenarien zu gewährleisten). Die maximale Spielerzahl wurde wieder auf sechs gesenkt.

The Gathering Storm Bearbeiten

Das erste Add-on zu Heroes IV enthält wieder sechs Kampagnen, welche ebenfalls in Axeoth angesiedelt sind (jedoch ohne jegliche Rückbezüge auf ältere Episoden). Fünf Helden müssen zahlreiche Artefakte finden, um sich anschließend gemeinsam dem Dämonenmeister Hexis stellen zu können. Die Kampagnen sind deutlich kürzer als die des Hauptprogramms, und die Story ist bei weitem nicht so stark ausgearbeitet wie in den Vorgängern.

Neben neuen Szenarien bietet The Gathering Storm kaum zusätzliche Merkmale (einige neue, starke Kreaturen sind vorhanden, jedoch nicht vom Spieler rekrutierbar). Die Verkaufszahlen waren entsprechend schlecht.

Winds of War Bearbeiten

Das im Frühjahr 2003 erschienene zweite Add-on enthält sechs weitere kurze Kampagnen, in denen verschiedene Herrscher aus unterschiedlichen Gründen in das große Land Channon einfallen. Wie immer werden auch neue Einzelszenarien mitgeliefert, die teilweise von Fans im Rahmen eines Wettbewerbs erstellt wurden. Ansonsten bietet Winds of War wie sein Vorgänger nur sehr wenige neue Merkmale, darunter noch einige neue starke Kreaturen, welche ebenso wie die bereits in The Gathering Storm eingeführten nun auch dem Spieler selbst zur Verfügung stehen.

Heroes of Might and Magic V Bearbeiten

Die Arbeiten an Heroes of Might and Magic V begannen bei New World Computing schon kurz nach dem Release des vierten Teils. Aufgrund des Bankrotts der Mutterfirma 3DO im Sommer 2003 wurde das Produkt jedoch nie vollendet. Die Rechte an der Might-and-Magic-Serie wurden versteigert und von Ubisoft erworben.

Mit der Entwicklung des fünften Teils betraute Ubisoft ab 2005 Nival Interactive. Die unvollendete Arbeit von New World Computing wurde nicht berücksichtigt. Stattdessen wandte man sich an die Fans und nahm deren Vorschläge auf. Dadurch orientiert sich Heroes of Might and Magic V spieltechnisch wieder mehr am von vielen Fans bevorzugten dritten Teil und viele Veränderungen des vierten Teils wurden nicht wieder aufgenommen.

Ursprünglich war die Veröffentlichung schon für März 2006 geplant. Nach massiver Kritik an der mittels einer Beta-Phase vorgestellten damaligen Version des Spiels wurde das Release auf das zweite Quartal 2006 verschoben. Endgültiger Release-Termin war der 18. Mai 2006. Zuvor war am 13. April 2006 eine Demo-Version veröffentlicht worden.[1] In ihr sind je eine Karte von zwei der insgesamt sechs Kampagnenteile der Vollversion und eine Einzelspielerkarte enthalten. Sechs von 18 Helden können im neuen Onlinemodus „Duell“ ausprobiert werden.

Hammers of Fate Bearbeiten

Im November 2006 erschien das erste Add-on für Heroes of Might and Magic V mit dem Untertitel Hammers of Fate.[2] Wichtigste neue Inhalte sind die neue Fraktion der Zwerge und deren besondere Runen-Zauberei. Die Einzelspieler-Kampagne wird um 15 Missionen erweitert und führt die Geschichte des Hauptspiels fort.

Neben fünf neuen Einzelspieler- und zehn neuen Mehrspielerkarten ist auch ein Zufallskartengenerator enthalten.

Tribes of the East Bearbeiten

Am 10. Oktober 2007 ist das zweite Add-On mit dem Namen Tribes of the East erschienen, welches die Story rund um die Heroes-V-Reihe inhaltlich abschließen soll. Die wichtigsten Neuerungen sind unter anderem die neue Fraktion der Orks sowie eine alternative Aufrüstmöglichkeit für Einheiten. Es ist auch ohne das Hauptspiel voll spielbar.

Fanhandbuch Bearbeiten

Da die Dokumentation von Heroes of Might and Magic V recht dürftig ist, wurde von mehreren international verteilten Fanseiten in Zusammenarbeit mit den Entwicklern ein Fanhandbuch[3] geschrieben, welches das Spiel einschließlich der Erweiterungen sehr detailliert beschreibt.

Ausgaben Bearbeiten

Die Basisversion von Heroes of Might and Magic V wurde in mehreren verschiedenen Editionen ausgeliefert:

  • in der normalen Ausgabe mit dem Spiel auf DVD-ROM und Handbuch;
  • in einer Limited Edition für den nordamerikanischen Markt, die neben auch den dritten und vierten Teil der Serie, drei zusätzliche Szenario-Karten sowie eine Bonus-DVD mit Extras wie einem Soundtrack umfasst. Im Spiel selbst hat der Spieler eine alternative Heldenaura zur Verfügung, die aber keine Auswirkung auf den Spielablauf hat, sondern nur optischer Natur ist.
  • in einer Deluxe Edition mit der Aura und den drei zusätzlichen Karten aus der Limited Edition, einem Artbook, einer Einheiten-Referenzkarte und einer für Windows XP optimierten Version von Heroes of Might and Magic II.
  • in einer Super Collectors Edition, einer auf 4000 Exemplare limitierten Ausgabe, die nur über den Ubi-Shop erhältlich war. Hierbei handelte es sich um die Deluxe Edition, die in eine größere schwarze Box verpackt war und ein Stoffsäckchen mit einer silbernen Münze enthielt. Als Gewinnspiel versteckte Ubi in einem der 4000 Exemplare eine Gold- statt einer Silbermünze. Der Käufer der Ausgabe mit Goldmünze gewann einen PC.
  • Heroes of Might and Magic Complete enthielt die normale Ausgabe sowie die Teile I bis IV einschließlich ihrer Erweiterungen, jedoch keine weiteren Extras.

Mit den Erweiterungen gemeinsam wurden jeweils auch einige Spielebundles veröffentlicht, die das Hauptspiel mit den Erweiterungen kombinieren:

Silver Edition

Im Frühjahr 2007 erschien die Heroes of Might and Magic V: Silver Edition, die das Basispiel in der ungepatchten Verkaufsversion und Hammers of Fate enthält.

Gold Edition

Am 8. November 2007 erschien schließlich die Heroes of Might and Magic V: Gold Edition, die die Basisversion, Hammers of Fate, Tribes of the East und eine Bonus-DVD mit verschiedenen Trailern, einem Entwicklertagebuch und weiteren Extras enthält.

Complete Edition

Nachdem beide Erweiterungen für Heroes V erschienen waren, kam auch die Heroes of Might and Magic Complete Edition in einer übergroßen Box heraus. Diese enthält wie das oben erwähnte Heroes of Might and Magic Complete alle Teile der Serie mit ihren Erweiterungen, diesmal aber einschließlich derer des fünften Teils. Dazu kamen noch einige Extras wie die Bonus-DVD der Gold Edition, ein T-Shirt, Tarot-Karten und anderes.

Might and Magic: Heroes VI Bearbeiten

Der sechste Teil der Serie befindet sich momentan in Entwicklung und wird den Titel Might and Magic: Heroes VI tragen, da sich Ubisoft dazu entschloss, alle Titel im Might-and-Magic-Universum nur mehr nach dem Schema Might and Magic + Suffix zu benennen. Er soll im März 2011 erscheinen.

Onlinespiele Bearbeiten

Heroes of Might and Magic Mini

Kurz vor dem Release von Heroes V wurde im April 2006 das Browserspiel Heroes of Might and Magic Mini veröffentlicht. Es erlaubte dem Spieler, gegen Entgelt Armeen zusammenzustellen und diese gegen andere Spieler in die Schlacht zu führen. Die Einheiten waren den gleichen Fraktionen wie in Heroes V zugeordnet und in die fünf Typen Infanterie, Fernkämpfer, Kavallerie, Magische Einheiten und Flugeinheiten eingeteilt. Jeder Typ war gegen je zwei andere besonders wirkungsvoll und gegen zwei weitere Typen besonders empfindlich. So sollte nach dem Stein-Schere-Papier-Prinzip eine ausgeglichene Spielbalance erreicht werden.

Heroes Mini wurde mittlerweile eingestellt.

Heroes of Might and Magic Online

Im Mai 2008 wurde das ursprünglich schon für Ende 2005 geplante Heroes of Might and Magic Online exklusiv für den chinesischen Markt veröffentlicht. Es handelt sich um ein mit Strategie-Elementen versetztes, rundenbasiertes MMORPG. Die Handlung wurde wieder auf die Schauplätze von Heroes III verlegt.

Seit 11. Juni 2010 existiert auch eine englische Variante von Heroes Online; sie ist jedoch nur für Spieler mit einer asiatischen IP-Adresse zugänglich.

Might and Magic
Heroes Kingdoms

Might and Magic Heroes Kingdoms ist ein kostenloses und im Gegensatz zu gewöhnlichen Browsergames grafisch sehr aufwändiges Online-Browserspiel nach dem Spielprinzip der Heroes-Reihe. Ursprünglich wurde das Spiel unter dem Titel Heroes of Might and Magic Kingdoms angekündigt, Ubisoft vollzog aber während des Betatests von Kingdoms ein Rebranding der Might-and-Magic-Reihe und wird künftig Might-and-Magic-Spiele ausschließlich nach dem Schema „Might and Magic + Suffix“ benennen.

Eine Besonderheit soll laut Ubisoft das Zeitmanagement darstellen, das im Vergleich zu anderen Browsergames eine größere Ausgewogenheit zwischen Spielern, die nur wenige Minuten täglich mit dem Spiel zubringen wollen, als auch Powergamern, die mehrere Stunden täglich aktiv am Spiel beteiligt sind, bringen soll.[4][5]

Der Release erfolgte am 3. November 2009, allerdings vorerst nur für Spieler aus Frankreich. Am 12. August 2010 wurde das Spiel auch für Spieler aus Deutschland und Österreich veröffentlicht.[6]

Varianten für den Game Boy Color Bearbeiten

Im Jahr 2000 wurde der erste Teil der Heroes-Reihe (ohne den Mehrspieler-Modus) von KnowWonder auf den Game Boy Color portiert und unter dem Titel „Heroes of Might and Magic“ veröffentlicht. Noch im gleichen Jahr folgte in Nordamerika der Game-Boy-Color-Titel „Heroes of Might of Might and Magic II“, der allerdings keine 1:1-Portierung der PC-Variante, sondern eine Mischung aus Heroes I, II und III darstellte. In Europa wurde dieser Titel erst am 16. März 2001 veröffentlicht.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Link zum Download der Demo
  2. Ankündigung des Add-ons Hammers of Fate
  3. Link zum Download des Handbuchs
  4. Bericht bei PCadept
  5. Bericht bei browsergames.de
  6. www.gamestar.de

Weblinks Bearbeiten

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