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Faro

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Beim Faro mischt der Bankhalter ein Paket zu 52 Blatt französischer Spielkarten, lässt abheben und legt die Karten in eine sogenannte Faro box (Dealing box), dabei handelt es sich um eine einfache Form eines Kartenschlittens, und zwar so, dass die erste Karte erkennbar ist. Diese Karte wird Soda genannt und spielt nicht mit. Beim Faro tätigen die Spieler ihre Einsätze auf einem Tableau, engl. Layout bestehend aus den dreizehn Pique-Karten. Haben die Spieler ihre Einsätze gemacht, so zieht der Bankhalter die Soda aus der Box, legt sie beiseite, und das erste Spiel beginnt: Die nächste Karte, d. h. die erste Karte (Banker's card) des Coups wird aus der Box gezogen, die folgende Karte, d. h. die zweite Karte (Players' card) wird nun erkennbar, diese Karte bleibt jedoch noch in der Box. Erst nachdem dieses Spiel abgerechnet ist, und die Spieler ihre Einsätze für den zweiten Coup getätigt haben, wird die zweite Karte aus der Box gezogen. In dieser Weise setzt sich das Spiel fort.

  • Setzt ein Spieler auf eine Karte, so wettet er darauf, dass die nächste Karte dieses Wertes als zweite Karte eines Abzugs fällt. Im glücklichen Fall erhält der Spieler einen 1 : 1-Gewinn (even money). Beim Faro kann man auch darauf wetten, dass eine Karte in einem Abzug als erste aufgedeckt wird: Um dies anzuzeigen, legt der Spieler eine kleine kupferne Marke auf den Einsatz, man nennt dies Coppering the bet.
  • High card oder HC: Man wettet darauf, dass im nächsten Coup die höhere Karte als zweite Karte aufgedeckt wird. Das Ass zählt hierbei als niedrigste Karte, der König als höchste. Setzt man auf High card und legt eine kupferne Marke auf den Einsatz, so gewinnt man, falls im nächsten Coup die höhere Karte als erste aufgedeckt wird.
  • Fallen in einem Coup zwei gleichrangige Karten (Split, frz. Carte plié oder Doublet), so zieht der Bankhalter die Hälfte der Einsätze auf diese Karte ein: der Bankvorteil beträgt 2,9 % – so wie beim europäischen Pharo.
  • Split bet: Bei einer Split bet – der Ausdruck Split wird beim Faro in zweifacher Bedeutung gebraucht – legt ein Spieler seinen Einsatz, z. B. $ 10 zwischen zwei auf dem Tableau benachbarte Karten, z. B. 8 und 9, dies ist gleichbedeutend mit zwei separaten Wetten zu je $ 10 auf die entsprechenden Werte. In der selben Art kann man auch auf ein Square, z. B. 2–3–J–Q oder das Triangle 6–7–8 setzen.
Anmerkung: Die Split bet beim Faro unterscheidet sich ganz wesentliche von der Split bet (á cheval) beim Roulette, wo ein Split von $ 10 auf die Nummern 8 und 9 gleichbedeutend mit zwei Wetten zu $ 5 ist.
  • Nach 24 Coups befinden sich noch drei nicht sichtbare Karten in der Box, und der Spieler bzw. Croupier, der den Case keeper bedient, sagt die Werte der drei Karten an. Die Spieler können nun auf die Reihenfolge der letzten drei Karten wetten, man nennt dies Calling the turn, die letzte Karte des Pakets heißt Hock.
    • Sind die Werte der drei letzten Karten alle verschieden, so gibt es sechs Möglichkeiten, die faire Quote wäre daher 5 : 1. Der Bankhalter zahlt jedoch nur eine Quote von 4 : 1, woraus ein Bankvorteil von 1/6 = 16,7 % resultiert – diese Wette ist für den Spieler sehr nachteilig.
    • Befinden sich unter den drei letzten Karten zwei Karten vom gleichen Wert, so nennt man dies einen Cat hop. Hier gibt es drei Möglichkeiten, die faire Quote ist daher 2 : 1. Diese Wette wird zur fairen Quote angeboten, d. h. der Bankvorteil ist Null.
    • Sind die drei letzten Karten vom gleichen Rang, so nennt man dies ein Case, und es kann natürlich nicht gesetzt werden.


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