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Commodore 3000H

Commodore TV Game 3000H

Das Commodore 2000K bzw. das Commodore TV Game 3000H ist ein auf einen TV-Bildschirm gestütztes Computerspiel für den Heimbereich, also eine Spielekonsole. Es stellt einen Clone des bekannten Pong-Spielecomputers dar und wurde von seinem Hersteller Commodore International im Jahr 1975 am Markt eingeführt.

Merkmale und Leistung Bearbeiten

Auch wenn die Geräte sich äußerlich im Design stark unterschieden so waren sie sich dennoch im wesentlich innerlich gleich. Man konnte deshalb mit beiden Varianten die folgenden Spiele spielen:

  • Target (mit optionaler Lichtpistole, sog. Lightgun)
  • Tennis
  • Fußball
  • Squash

Alle Spiele waren mit bis zu vier Spielern zugleich und in verschiedenen Schwierigkeitsstufen spielbar. Dazu mussten die Spiele beim 2000er Modell mit einer Drehscheibe eingestellt werden während sie beim 3000er mit einem Schieberegler am Gerät vorgewählt wurden. Die zwei Schwierigkeitsstufen wurden mit Tasten bzw. Schiebeschaltern eingestellt.

Das Modell 2000 war in schwarz gehalten und kam mit bis zu 4 Drehreglern zurecht wovon 2 davon in Taschen des Geräts geparkt werden konnten. Beim Modell 3000 wurde dagegen die Gehäusefarbe weiß gewählt und die vier Controller wurden als Schiebe-Regler ausgeführt, was von Kennern mindestens heute eher als Rückschritt im Design zu Ungunsten der Bedienung betrachtet wird. Die Geräte konnten alternativ mit dem mitgelieferten Netzteil oder mit sechs AA-Batterien betrieben werden.

Diese Geräte wurden nur in Europa vertrieben. Die Beschriftung dafür war englisch bzw. deutsch. Das Gerät war deshalb in seinen bekannten Varianten für den PAL-Video-Standard ausgelegt. Einzelne Details geben heute Hinweise darauf dass auch eine NTSC-Version, vermutlich für den US-Markt, zumindest angedacht, wenn nicht sogar vorbereitet wurde.

Technik Bearbeiten

Das Gerät bestand in seinem Inneren aus nur einem einzigen, dafür aber um so komplexeren Custom-Chip, nämlich dem MOS 7600 (NTSC) bzw. MOS 7601 (PAL) von MOS Technologies (Commodores späterer Halbleiter-Firma). Dieser integrierte die Aufgaben von Prozessor, Grafik, Sound und E/A. Im Umfeld fanden sich nur noch ein paar eher einfache Standard-ICs. Es hätte sich damit bei den jeweils eingesetzten Kernbausteinen im heutigen Sinne um einen in der Tat voll-integrierten Mikrocontroller gehandelt, wie er erst viel später wieder durch einen anderen Hersteller im C64-DTV zum Einsatz kommen sollte.

Weblinks Bearbeiten

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