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Asylum (Computerspiel)
EntwicklerWilliam F. Denman Jr.
PublisherScreenplay (Softwarefirma)
Erstveröffent-
lichung
Vereinigte StaatenFlag of the United States 1985
Plattform(en)TRS-80, C 64, Atari 8-Bit, DOS
GenreTextadventure mit Grafiken
SpielmodiEinzelspieler
SteuerungTastatur
SpracheEnglisch

Asylum ist ein US-amerikanisches Computerspiel der Firma Screenplay (früher: MedSystems) aus dem Jahr 1985. Es gehört zum Genre der Textadventures mit Grafiken. Vorgängerversionen des Spiels erschienen 1981 (Asylum) und 1982 (Asylum II).

Handlung Bearbeiten

Die Handlung spielt in einer Einrichtung, die einem psychiatrischen Krankenhaus ähnelt. Der Spieler in der Rolle eines Patienten leidet an dem Adventure Syndrom Leading to Ultimate Madness (Asylum). Ziel des Spiels ist es, aus der Einrichtung zu entkommen. Der Spieler muss dazu in verschiedenen Räumen der Einrichtung Rätsel lösen, mit anderen Patienten reden und sich durch ein Labyrinth von Verbindungsgängen zwischen den Räumen bewegen.

Spielprinzip Bearbeiten

Die Steuerung des Einzelspieler-Adventures erfolgt über Tastatur und Cursortasten. Mittels eines Text-Parsers werden einfache englische Worte und Sätze eingegeben, um z. B. in einem Raum einen Gegenstand zu nehmen ("get") oder zu untersuchen ("examine"). Die Navigation durch die Gänge zwischen den Räumen erfolgt über Cursortasten.

Entwicklungs- und Produktionsdetails Bearbeiten

Das Spiel hat zweidimensionale, die Textbeschreibung der Handlungsorte ergänzende Grafiken. Die Fortbewegung zwischen den Handlungsorten erfolgt durch ein Labyrinth von Gängen, die in dreidimensionalen Grafiken dargestellt sind. Asylum wurde für den TRS-80, C 64, Atari-8-Bit und DOS umgesetzt. Entwickler war William F. Denman Jr.[1] Außer Asylum publizierte die Firma Screenplay noch ein weiteres Adventure mit einer ähnlichen Handlung (The Institute, 1983).

Rezeption Bearbeiten

Ein Testbericht der Computerzeitschrift Happy Computer bewertete Asylum als ausgefallenes, skurriles Adventurespiel mit phantasievoller Rahmenhandlung und erstklassiger, witziger Grafik. Als Besonderheiten wurden das dreidimensionale Labyrinth und die im Adventurebereich neuartige teilweise Steuerung mit den Cursortasten hervorgehoben.[2] Ein englischer Rezensent bewertete das Spiel insgesamt als unterhaltsam ("I found the whole thing quite enjoyable") .[3]

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Überblick zu Entwicklung und Produktion unter Asylum bei GameFAQs und Screenplay-Asylum auf der Website Adventureland von Hans Persson und Stefan Meier.
  2. Vgl. F. Wlodarczyk, Heinrich Lenhardt, Manfred Kohlen: Adventure ausgeflippt. In: Happy Computer 3/1985, S.144f.
  3. Vgl. Zzap! 64, 7/1985, S.85.


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